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Test & Tipps

D E F

Diagonalgürtelreifen

Zusätzliche Gürtellagen über der Karkasse unterscheiden den Diagonalgürtelreifen vom Diagonalreifen. Die Gürtelkonstruktion hat das Ziel, die Ausdehnung des Reifens unter dem Einfluss von Fliehkräften zu begrenzen. Diagonalgürtelreifen werden mit dem Buchstaben ''B'' gekennzeichnet, z.B. 160/70 B 17


Diagonalreifen

Der Klassiker: Benannt nach den in der Richtung wechselnden Karkasslagen mit diagonal ausgerichtetem Fadenwinkel. Bis Mitte der 80er­Jahre bestimmten Diagonalkonstruktionen den Motorradreifenmarkt: Bei leistungsstarken Motorrädern sind inzwischen Radialreifen erste Wahl. Diagonalreifen erkennt man am Bindestrich in der Reifengrößenkennzeichnung: z.B.130/80­18.


DOT-Nummer

DOT steht für das amerikanische ''Department of Transportation''. Die DOT-Nummer auf der Reifenflanke besagt nicht nur, dass der Reifen den US­Bestimmungen entspricht. Die letzten drei Ziffern geben auch Auskunft über das Alter des Reifens: Demnach steht ''419'' zum Beispiel für die 41. Produktionswoche 1999. Seit dem 01. 01. 2000 werden die Bauwoche und das Baujahr eines Reifens vierstellig festgehalten. Das bedeutet, dass die letzten vier Ziffern der DOT­Nummer Bauwoche und Baujahr des Reifens vorgeben: ''1600 bedeutet also die 16. Woche 2000.


ECE R 75

Seit dem 01. 01.1997 europaweit gültige Norm für Zweiradreifen, die einige änderungen hinsichtlich der Bezeichnungen von V­, VB­ und ZR­Reifen beinhaltet.


Einfahren

Die Oberfläche eines fabrikneuen Reifens ist sehr glatt und muss erst aufgeraut werden, um seine Haftungsqualitäten entfalten zu können. Ein kontrolliertes Einfahren der gesamten Lauffläche ist deshalb unerlässlich


Fabrikatsanbindung

Immer häufiger legen Fahrzeughersteller neben der Reifengröße auch die Reifenfabrikate fest, die für bestimmte Motorradmodelle zulässig sind. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Reifen und Fahrwerk in der Praxis miteinander harmonieren. Die entsprechenden Hinweise zu den zulässigen Reifenmodellen finden sich im Fahrzeugschein bzw. ­brief.


feste Lamellen (= Lamellen)

dfcv


Footprint (=Reifenaufstandsfläche)

Der Bereich des Reifens, der mit der Fahrbahn in Kontakt ist. Dieser ist unterschiedlich abhängig von Reifenkonstruktion, den verwendenten Zusammensetzungen und Profildesign, aber auch Reifendruck


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